Dissolution
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Prüfung der Wirkstofffreisetzung in der Arzneimittelentwicklung

Die Prüfung der Wirkstofffreisetzung wird während der gesamten Arzneimittelentwicklung durchgeführt und ist eine Voraussetzung zur Freigabe und Stabilitätsprüfung aller festen, oralen Dosierungsformen. Dabei handelt es sich um einen wichtigen, analytischen Test zur Identifizierung physischer Änderungen an einem aktiven pharmazeutischen Inhaltsstoff (API). Nach der Formulierung eines Arzneimittels hat dessen Fähigkeit der Wirkstofffreisetzung direkten Einfluss auf die Absorption im Körper. Aus diesem Grund ist die Rate der Wirkstofffreisetzung, beispielsweise einer Tablette oder Kapsel, von entscheidender Bedeutung.

Die Auflösung und Wirkstofffreisetzung von Tabletten ist von zahlreichen Aspekten abhängig, darunter Tablettenmaterial, morphologische Tablettenstruktur, Oberflächenmaterial, Eigenschaften der Gelschicht während der Auflösung, pH-Wert der Umgebung während der Auflösung usw. NMR-Mikroskopie ist eine Technik, die bei der Auflösung von Tabletten eingesetzt werden kann. Die Wirkstofffreisetzung kann durch Beobachtung der Protonen durch zeitaufgelöste 2D- und 3D-Bilder visualisiert werden.

Darüber hinaus wird die Rasterkraftmikroskopie (AFM) ebenfalls erfolgreich zur Prüfung der Wirkstofffreisetzung genutzt. Außerdem hat sie zu einem gesteigerten Verständnis der pharmazeutischen Industrie dieses Prozesses auf molekularer Ebene geführt.

Die AFM leistet einen enormen Beitrag zur Prüfung der verschiedenen Schritte der Arzneimittelherstellung, unter anderem hinsichtlich Studien der Wechselwirkungen von Arzneimitteln, Vektoren der Genübertragung, dem Kristallwachstum und der Partikelentstehung.