HYPERION 3000 FTIR Microscope head

HYPERION 3000

Das HYPERION 3000 vereint FT-IR-Bildgebungs- und Einzelpunktmessungen in einem Mikroskop. Zwei getrennte Optiken innerhalb des Mikroskops garantieren ein sehr genaues, unverzerrtes Bild der Probe auf dem FPA(Focal Plane Array)-Detektor bei der Bildgebung, wohingegen ein maximaler Lichtdurchsatz erreicht wird, wenn der Einzelelement-Detektor verwendet wird.

Mit den im HYPERION 3000 verwendeten FPA-Detektoren können gleichzeitig bis zu 16.384 Spektren auf Probenflächen von bis zu 340 x 340 µm mit einer Auflösung von 2,7 µm gemessen werden. Zur Analyse größerer Flächen werden die gemessenen IR-Bilder aneinandergefügt. Noch höhere laterale Auflösungen werden durch die Nutzung von Objektiven mit höherer numerischer Apertur (20x, 36x) erreicht.

Die FT-IR-Bildgebung ermöglicht die spektroskopische Untersuchung von Proben mit einer lateralen Auflösung, die nur durch die wellenlängenabhängige Lichtbeugung begrenzt wird. Daher ist bei Transmissions- und Reflexionsmessungen im Mittleren Infrarot eine Auflösung von etwa 2,5 µm (bei 4000cm-1) möglich. Um diese hohe laterale Auflösung zu erreichen, wird im HYPERION 3000 mit 36x-Objektiv eine Pixelauflösung von 1,1 µm realisiert.

Pixelauflösung im HYPERION 3000 in Transmission und Reflexion:

ObjektivPixelauflösung
15x2,7 µm
20x2,0 µm
36x1,1 µm

 

 

Die Aufnahme des sichtbaren Übersichtbildes der Probe, die Auswahl des interessanten Messbereichs und die anschließende, automatische Messung werden mit der OPUS-Software durchgeführt. Als Ergebnis der Messung werden die FT-IR-Bildgebungsdaten zusammen mit den sichtbaren Bildern der Probe in einer 3D-Datei gespeichert, die mit den Datenbearbeitungs- und Auswertungsfunktionen in OPUS verarbeitet werden kann.

Ergebnis der Auswertung sind typischerweise chemische Bilder der Probe, die zwei- und dreidimensional in verschiedenen Farbschemata angezeigt werden können. Für die Auswertung der 3D-Daten bietet OPUS eine Vielzahl von Algorithmen wie die Integration von Banden, die Korrelation mit Reinkomponentenspektren, die 3D-Clusteranalyse, die Hauptkomponentenanalyse (PCA) und die Berechnung von RGB-Bildern.

Um die FT-IR-Bildgebung bei größeren Proben anzuwenden, ist die Bildgebungs-Makro-Kammer IMAC verfügbar, die gleichermaßen wie das HYPERION 3000 mit einem modernen FPA-Detektor ausgestattet ist.

hyperion3000-n.jpg

Das HYPERION 3000 kann an die Bruker FT-IR-Spektrometer der TENSOR- und VERTEX-Serie gekoppelt werden.

 

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