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EDS für die Biowissenschaften

Mapping einer Hefezelle

EDS im S/TEM ist dann besonders nützlich, wenn es darum geht mehrere Elemente in einer Probe gleichzeitig zu bestimmen. Das tritt in den Biowissenschaften häufig auf. Die Abbildungen in der nebenstehenden Galerie zeigen eine interessante Anwendung, die Untersuchung einer Hefezelle, die mit Osmium gefärbt und mit Silber gelabelt wurde. Das EDS-Map, das binnen 24 Minuten mit einem Detektor mit 0,12° sr Raumwinkel und 22° Abnahmewinkel aufgenommen wurde, zeigt das Ag-Labelling deutlich ( auch klar in der Hellfeldaufnahme (BF) als kleine dunkle Partikel erkennbar) und zusätzlich auch die Verteilung aller anderer Elemente in dieser Zellprobe, z.B. N, C, S und P. Gemischte Maps mehrerer Elemente liefern auch interessante Informationen, weil sie es erlauben, das Vorkommen der einzelnen Elemente zu korrelieren. Die Abbildungen enthalten zwei gemischte Maps, eines mit C und O und ein weiteres mit N, Os und Ag.

Die stark verbesserte Performance von EDS am TEM lädt zu vielen neuen Experimenten zur Charakterisierung von biologischen Proben im Nanometerbereich ein.