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FT-IR Spektroskopie Software OPUS

OPUS-Paket: QUANT2

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Eigenschaften

OPUS QUANT2

Funktionen

Die Quantifizierung von Komponenten oder Probeneigenschaften ist mit großer Wahrscheinlichkeit die häufigste Anwendung in der NIR-Spektroskopie. Das QUANT2-Paket bietet ein umfassendes System zur Erstellung, Kalibrierung und Validierung von PLS (Partial Least Squares) basierten Quantifizierungsmodellen.

Multivariate Kalibrationsmethoden wie der PLS Algorithmus korrelieren spektrale Intensitäten (z.B. Absorptionswerte) in definierten Wellenlängenbereichen mit Konzentrationswerten von Komponenten, die über geeignete Referenzmethoden ermittelt wurden. Um zuverlässige und robuste Kalibrationen zu erhalten sind entsprechend geeignete Werkzeuge, grafische Darstellungen und Statistiken unerlässlich.

Im Rahmen von Multi Evaluationen bieten zweistufige Auswertungen zusätzliche Möglichkeiten: geschachtelte Quantifizierungsmodelle erlauben eine weitere Optimierung der Methodengenauigkeit innerhalb definierter, komponentenspezifischer Konzentrationsbereiche.  

QUANT2 Eigenschaften:

  • Kalibration mittels PLS-Algorithmus mit vollständiger Kreuzvalidierung und Test-Set-Validierung.
  • Algorithmus zur automatischen Methodenoptimierung: Ermittlung einer optimierten Kalibration durch automatische Permutation von Spektralbereichen und Art der Datenvorbehandlung.
  • Unbegrenzte Anzahl von Komponenten/Eigenschaften und bis zu 64.000 Spektren.
  • Vielfältige Funktionen zur spektralen Vorbehandlung einschließlich Darstellung vorbehandelter Spektren.
  • Test-Set-Auswahl über Komponenten-/Eigenschaftswerte oder multidimensionale PCA Scores mittels Kennard-Stone Algorithmus. 
  • Datenreduktion durch Erkennung und Eliminierung redundanter Proben im multidimensionalen PCA Score Raum mittels kNN Algorithmus.
  • Farbliche Spektren-Kennzeichnung zur Nachverfolgung in spektralen und grafischen Darstellungen.
  • Korrelationsmatrix von Referenzwerten zur Identifikation von Komponenten mit hohem Grad an Kollinearität zwischen individuellen Komponenten.
  • Automatische Identifizierung und Gruppierung von Replikat-Proben innerhalb des Kalibrationsdatensatzes.
  • Test der Vorhersage- und der spektralen Wiederholbarkeit für Replikat-Messungen individueller Proben.
  • Automatischer Import von Referenzwerten aus Spektrendateien oder Datenbanken.
  • Schutz von erstellten Methoden um deren Nutzung auf bestimmte Spektrometer und Zeiträume einzugrenzen (benötigt OPUS/VALIDATION Software).
  • Elektronische Signatur von Methoden-Dateien gemäß 21CFR11 (benötigt OPUS/VALIDATION Software).
  • Kalibrations-Design zur Erstellung einer Probenliste mit unkorrelierter Komposition, basierend auf einer bekannten Anzahl von Komponenten und Konzentrationsbereichen.