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Analyse von Beweisstücken

IR- und Raman-Spektroskopie sowie –Mikroskopie sind gängige analytische Methoden der Kriminalwissenschaft, um chemische Informationen zu Beweisstücken zu gewinnen.

FT-IR-Spektroskopie in Kombination mit der ATR-Technik ermöglicht die Aufnahme von Spektren nahezu jeglicher fester und flüssiger Proben ohne vorherige Probenpräparation. Mittels Raman lassen sich sogar kontaktfreie Messungen von Stoffen direkt in ihrer Verpackung durchführen. Die Identifikation der Probe erfolgt durch die anschließende Suche des gemessenen Spektrums in Spektrenbibliotheken.

Mit Hilfe des kompakten und sehr einfach zu bedienenden FT-IR-Spektrometers ALPHA II lässt sich die Identität von forensisch relevanten Proben wie z. B. Drogen und Giftstoffen innerhalb einiger Sekunden bestimmen. Für die Analyse werden hier wenige Milligramm der Probe benötigt.

Zum Beispiel ermöglicht die Charakterisierung der einzelnen Schichten eines an einem Tat- oder Unfallort gefundenen Farbsplitters die Bestimmung des beteiligten Fahrzeugmodells. Auch die Differenzierung und Identifikation von Tinten und  Druckertonern anhand ihres „chemischen Fingerabdrucks“ ist eine typische Anwendung bei der Untersuchung von gefälschten Dokumenten oder Erpresserbriefen.

Das Raman-Mikroskop SENTERRA II lässt sich zur kontaktfreien Analyse verschiedenster Proben mit einer Ortsauflösung von bis zu 1µm nutzen. Zudem ermöglicht sein konfokales Design die direkte Messung von Materialien in Glas- und Kunststoffbehältern sowie –tüten.