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Elementverteilungsanalyse einer biologischen Probe ohne Probenpräparation

Abb. 1: Elementverteilungsanalyse eines Seeigels ohne Schatteneffekte trotz der beachtlichen Topographie

Zerstörungsfreie REM-basierte EDS-Analysen von (natürlich) nicht-leitenden biologischen Proben können aufgrund von Ladeeffekten und Elektronenstrahlschäden sehr anspruchsvoll sein. Darüber hinaus wirken sich raue Oberflächen und daraus resultierende Schatteneffekte auf die Qualität der Ergebnisse aus. Der Bruker XFlash® FlatQUAD  wurde speziell entwickelt, um solche Einschränkungen zu überwinden, wie das vorliegende Beispiel eines Seeigels (Paracentrotus Lividus) aus der Ägäis bei Athen, Griechenland, zeigt.

Abb. 1-3 zeigen REM-basierte EDS-Elementverteilungsbilder verschiedener Details eines Seeigels. In Abb. 1 sind die Stachelknollen rechts in Türkis sichtbar auf denen die Stacheln anwachsen. In der Mitte der Mikrographie sind einzelne Sandkörner in Rot erkennbar. Dieses Elementverteilungsbild wurde ohne Probenvorbereitung (d.h. keine Kohlenstoffbeschichtung oder Polieren) unter Hochvakuumbedingungen bei 6 kV Beschleunigungsspannung und niedrigem Strahlstrom mit einem ringförmigen SDD (XFlash® FlatQUAD ) erstellt.

Dieser einzigartige EDS-Detektor wird unter dem Polschuh über der Probe platziert, ähnlich eines BSE-Detektor. Der XFlash® FlatQUAD verfügt über eine extrem hohe Empfindlichkeit und liefert hohe Eingangszählraten bei geringstem Strahlstrom, minimiert jegliche Schatteneffekte und ist daher ein perfekt geeignet für die Elementverteilungsanalyse rauer Oberflächen, strahlempfindlicher Proben wie z.B. bei einigen Life-Science-Anwendungen.

Abb. 2: Ablagerungen von Sandkörnern (rot) und Meersalzkristallen (grün) auf der Schalenstruktur eines Seeigels
Abb. 3: Elementverteilungsanalyse bei hoher Vergrößerung, die eine Seeigel-Spine-Knolle zeigt