Biowissenschaftliche Forschung

Neurowissenschaften

Die neurowissenschaftliche Bildgebung trägt zum besseren Verständnis der Entwicklung, Struktur und Funktion des Gehirns bei.

Kombination von Bildgebungstechnologien zur Untersuchung des Gehirns

Um die präklinische neurowissenschaftliche Forschung voranzutreiben, ist eine Kombination von Bildgebungsverfahren erforderlich.

Die Neurowissenschaften sind ein multidisziplinäres Gebiet, das eine Vielzahl von Verfahren zur Untersuchung von Erkrankungen und Funktionen des Gehirns umfasst. Das Gehirn birgt das Geheimnis zur Erklärung von Körperreaktionen sowohl im gesunden als auch im kranken Zustand. Die Erforschung der Hirnfunktion ist daher von zentraler Bedeutung für das Verständnis verschiedener Krankheitsbilder wie Schlaganfall, Alzheimer und Multiple Sklerose sowie für die Entwicklung von Strategien zu deren Prävention und Behandlung.

Die Gehirn-Bildgebung ist ein leistungsfähiges Hilfsmittel zur Untersuchung der Mikrostruktur, der Gefäße und der Aktivität des Gehirns und wie diese durch neurologische und psychiatrische Störungen beeinträchtigt werden. Die Fortschritte in der Neurobildgebung haben Antworten auf immer kompliziertere Fragen ermöglicht. Die präklinische Bildgebung an Tieren hat sich als besonders wertvoll erwiesen, da sie ein hohes Maß an Empfindlichkeit und Spezifität sowie einen Studienaufbau bietet, der im klinischen Umfeld nicht möglich ist. In-vivo&nbsp- und Ex-vivo -Bildgebungsstudien haben die pathologischen Mechanismen definiert, die verschiedenen Krankheiten zugrunde liegen, was wiederum die Entwicklung erfolgreicher therapeutischer Behandlungen ermöglichte. Biomarker und Hirnpathologien, die auf Alzheimer hindeuten und mithilfe der Gehirn-Bildgebung identifiziert wurden, werden genutzt, um innovative Strategien zur Verhinderung der klinischen Ausprägung dieser schwerwiegenden Erkrankung zu entwickeln.

Bruker stellt präklinische und molekulare Hochfeld-Bildgebungssysteme für die hochauflösende Darstellung des Gehirns zur Verfügung, einschließlich MRI -Scannern, die speziell für die In-vivo-Bildgebung bei Nagetieren entwickelt wurden, wie z. B. der Biospec 15.2 T-Scanner.

Darüber hinaus profitieren Neurowissenschaftler auch von Brukers Positronen-Emissions-Tomographie (PET)-Systemen zur Ermittlung von Stoffwechselinformationen. Mit PET lassen sich zum Beispiel Veränderungen der Stoffwechselaktivität im Gehirn und der Rezeptordichte feststellen. Für das Beste aus beiden Welten hat Bruker PET/MR -Geräte im Produktprogramm, bei denen MRT und PET kombiniert werden, um eine kristallklare Darstellung in der funktionellen und anatomischen Neurobildgebung zu ermöglichen.