Banner for QUANTAX EDS on TEM

Chemische Charakterisierung von Nanodrähten

Nanostrukturen wie Nanodrähte, Nanostäbchen und funktionalisierte Nanovehikel werden zunehmend bedeutsam für diverse Anwendungen in der Nanotechnologie, sei es in der Nanoelektronik oder der Verteilung von Medikamenten im menschlichen Körper.

In diesem Beispiel wurden Multilayer III-V-Nanodrähte für die Anwendung als Einzelelektronentransistoren mit einem Detektor mit 0,12 sr Raumwinkel und 22° Abnahmewinkel untersucht. Es wurde freundlicherweise vom Laboratorio NEST, Teil der Scuola Normale Superiore in Pisa, Italien zur Verfügung gestellt. Hyperspektrales Mapping, Brukers "HyperMap", das ein Spektrum für jeden Pixel speichert, gestattet die exakte Analyse der aufgenommen Daten, entweder on- oder offline. Die Elementverteilung kann nach Entfaltung überlappender Linien richtig wiedergegeben werden. Besonders wichtig ist die Entfaltung von Au Mα und P Kα (siehe Spektrum), um den Gold-Katalysatorpartikel an der Spitze des Nanodrahtes korrekt darzustellen. 4x4 Pixel-Binning (Zusammenfassung) wurde zur Verbesserung der Zählstatistik verwendet. Die einzelnen P-reichen Schichten, mit einer Dicke bis runter zu 1,5 nm sind klar unterscheidbar, wie man in den Maps und dem extrahierten quantifizierten Linescan erkennt. Der quantifizierte Linescan zeigt auch, dass die In-Konzentration bei 50 Atom% verbleibt und As und P sich gegenseitig ersetzen, um die verbleibenden 50 Atom% der Nanodraht-Zusammensetzung zu ergeben.